Sonntag, 19. April 2009

Seidentücher

Hier wie versprochen noch die Fotos der anderen Seidentücher.






Ist ebenfalls in der Mikrowelle dampffixiert. Eine recht einfache Technik. Deshalb habe ich mir jetzt eine richtig grosse Staffelei gekauft, um wieder mal anspruchsvollere Tücher zu malen. Ich hoffe ich kann den Seidenmalrahmen auch in die Staffelei einspannen, das war jedenfalls meine Idee.



Natürlich ist die Staffelei auch für die Aquarell- und Acrylbilder.



Das sind jedenfalls die geplanten Sommerprojekte, Malerei jeglicher Art, so im Schatten unter der Weinpergola....oder an meinem Wellnessplatz im Garten.

Mittwoch, 15. April 2009

Wahrscheinlich eine Fehlgeburt

So wie das aussieht hat unsere Josefine eine Fehlgeburt gehabt oder wie nennt man das sonst?
Das lag im Garten und später konnte man an ihrem Hinterteil noch Schleim sehen.





Es ist praktisch nur die weiche, prallelastische Eihülle ohne Schale. Dieses kleine Schwänzchen sieht aus wie eine Nabelschnur.
Jetzt ist Josefine natürlich total nervös. Wenn man sich dem Entenhaus nähert und ist sie gerade dort läuft sie ganz schnell hinein und verteidigt ihre Eier.
Janosch ist auch am Fuss verletzt. Er hatte sich mit Glas geschnitten und es hat sich entzündet. Heute musste er wieder eingefangen werden und flüchtete zu seiner Frau ins Haus. Da hat sie sich vor ihn gestellt und heftig mit dem Schnabel gepickt und ihn verteidigt.
Aber er musste ja zum Tierarzt. Es werden noch ein paar beschwerliche Tage, nicht nur für die Enten.........

Gartenkörbli

Not macht erfinderisch, hat schon meine Mutter gesagt. Also, in meinem letzten Pikettdienst stellte ich fest, ich benötige einen Behälter für draussen, indem ich meine Telefonuntensilien sicher und sauber deponieren kann. Denn wenn ich ins Spital gerufen werde ist das meist schnell für einen Kaiserschnitt. Da ich praktisch 3 Teile immer bei mir tragen sollte, also Haustelefon, Natel und Pager musste ich mir etwas einfallen lassen.

Im Sommer möchte man natürlich auch gemütlich draussen abhängen, also kam mir die Idee mit einem Spankörbli. Der Griff war gebrochen, aber man wirft ja nichts weg!! Also schnell geklebt und erstmal grün mit Acrylfarbe mehrmals angepinselt


Ja, das inspirite dann erstmal.



Ausserdem musste ich natürlich meinen neuen Raffler von Bernina ausprobieren, einfach genial dieser Nähfuss.
Und da ich ja gerade den Rollsaum eingerichtet hatte noch schnell ein paar Schleifen auf Vorrat.



Die alljährliche Flechterei, nicht nur zu Ostern

Da der Garten ein unerschöpfliches kreatives Potential hat, konnte ich auch diesmal den Kiwiabschnitten der Pergola nicht widerstehen. Kiwiausläufer sind überhaupt das non-plus-ultra zum Flechten für Kränze und vieles mehr. Einige Formen sind dabei dann schon vorgegeben, eben wie gewachsen. So sah das vorher aus.








Das war ein Geschenk für ganz liebe Nachbarn. Ich bekomme dort Stroh für meine Enten, Pferdemist für mein Frühbeet und natürlich auch Kaffee.
Ist leider nicht so gut zu erkennen, wegen meiner problematischen Kamera.
Geschmückt ist es mit Moos aus dem Garten, ein paar Kunstblümchen, ein kleiner Korb und ein Vogel.



Dann der Türkranz, d. h. eher das Türei! Mal etwas einfacher in diesem Jahr.





Das andere Dekoteil kann ich nicht so richtig bezeichnen, Käfig vielleicht??
Ist auch nicht so gut zu erkennen. Geschmückt mit Vögeln und Nisthäuschen, mehr ein natürlicher Stil. Es hängt neben der Eingangstür bis die Blumenampel dann im Sommer diesen Platz einnimmt.





Der Hase ist allerdings schon 2 Jahre alt, sieht aber noch ganz stattlich aus. Gearbeitet habe ich ihn nach Vorlage. Der Rumpf ist aus einer Zaunlatte aus dem Baumarkt, die Ohren und die Möhre ist mit der Dekupiersäge gesägt. Ein halber Blumentopf vorn angeklebt, zusammenkleben, anmalen, eine Overlockschleife. Ging eigentlich noch recht schnell.




Sonntag, 12. April 2009

Unser Osternest

Pünktlich zu Ostern hat unsere Josefine 7 Eier gelegt.




Bin mal gespannt wann und ob sie überhaupt zu brüten anfängt. Dieses Jahr nehmen wir die Eier nicht weg.
Im letzten Jahr hat sie mehrere Versuche gestartet. Jedesmal hat mein Herz geblutet, als ich ihr ihre Eier weggenommen habe. Sie hatte sich auch andere Orte für ihr Nest gesucht.




Beim letzten Eierklau wurde sie furchtbar wütend, hatte sie ja bereits 4 Eier und schon gebrütet. Sie kam wutschnaubend zurück und setzte sich auf das leere Nest. Ihr Schnabel zitterte, nein, die ganze Ente zitterte vor Wut. Die Augen wurden doppelt so gross und schwarz. Näherte man sich hackte sie wild mit dem Schnabel.
Ich denke in diesem Moment hätte sie sich gewünscht ein Raubtier zu sein und keine Ente.

Sonntag, 29. März 2009

Der Frühling kommt......in lila und flieder....

Endlich gibt es auch mal wieder etwas bei mir zum Anschauen, nein, kein Gestricktes......








diesmal etwas Gemaltes, nein eher gekleckst.....musste schnell gehen, eine spontane Idee für einen Geburtstag. Und wenn schon der Frühling nicht kommt muss man ihn zwingen.....zumindest mit Farben......



Es ist ein Seidentuch 90 x 90 cm mit Dampffixierfarben in violett, lila und hellgrau und etwas naturweiss (unbemalt) von der Seide. Gearbeitet habe ich mit Pipette und Schwamm nass-in-nass und in der Mikrowelle fixiert.







Zuvor habe ich noch mit mehrfarbigem Metallstickgarn ein Monogramm eingestickt. Nicht ganz zufriedenstellend das Quertransportmuster, wie immer. Werde es in Zukunft wohl nur mit Stickmodul sticken. Laut Auskunft von Bernina haben alle Stickerinnen dieses Problem. Diese Muster sind sehr heikel.









Hier die Anleitung: Seide mit Haushaltsessig anfeuchten, auf grosser Folie auslegen, dann die Farben auftragen, mit Pipette, Schwamm, Pinsel, wie auch immer.
Das Tuch auf dem Mikrowellenteller vorsichtig drapieren und mit Haube abdecken oder in eine Schüssel mit Deckel legen. Ich habe noch am Ende die hervorstehenden Seidenzipfel mit dem dunkleren Lila beträufelt. Dann bei 600 Watt 4 Minuten mikrowellen. Zumindest dafür ist die Mirkowelle gut!!!
Ach ja, die Handschuhe nicht vergessen.





Wer das zum 1. Mal macht zwischendurch mal kontrollieren, damit die Seide nicht verkokelt.
Dann auswaschen mit Wollwaschmittel, Spülen, zuletzt mit Essig auspülen und nass bügeln, Bingo..... und schon ist der Frühling da......

Die Farben kommen leider nicht sehr gut zur Geltung. Es ist ein sattes Lila und ein schönes Flieder. Das Grau wirkt eher wie grün, passt aber gut. Da die Kamera ständig abnippelt konnte ich keine besseren Fotos machen. Aber das nachfolgende Foto kommt dem Original schon sehr nahe.


Morgen geht dieses Tuch auf die Reise nach England zu einer sehr lieben Frau, die Mutter vom Freund meiner Tochter. Es ist ein Geburtstagsgeschenk. Bin schon sehr gespannt ob ihr das Tuch auch gefällt. Ich jedenfalls findes es very nice.
Deshalb musste ich auch gleich ein 2. Tuch machen, was ich morgen gleich tragen werde. Wegen der besagten Kameraschwierigkeiten kann ich das erst später zeigen.
Er kommt sicher......

Samstag, 28. Februar 2009

Was könnte das sein? F....., H......




Beides!!! Eine neue Version, auch von Hand gestrickt. Meine Strickmaschinen stehen still, heul. Der 1. Versuch mit einfädigem Garn auf dem Grobstricker schlug fehl. Dann habe ich halt die gute alte Methode gewählt. Ich habe nicht so moderne Pick knicks, oder wie heissen die? Da bin ich eben schon eine Oma unter den Handstrickern. Ich habe nur Metall, Holz und Plastik, ganz normal.
Damit es nicht so ganz langweilig wird, nicht nur für mich, auch für euch, mal ein anderes Modell.
Kann ja diese "Einer-Finken" bald schon auswendig.
Diesmal eine andere Version, um mal meinen Wolleberg etwas abzubauen, hi,hi. Habe gerade erst am Mittwoch wieder aufgefüllt!!!
Jetzt wisst ihr sicher schon was es werden soll, Finken oder Hausschuhe, richtig.
Gestrickt uuuuuuuuuund anschliessend gefilzt. Wollte ich eigentich gar nie.
Aber nachdem mein 1. Nassfilzversuch in die Hose ging, habe ich mich dazu entschlossen. Auch die freundlicherweise ausgeliehenen Handkarden von Katarina , bei denen ich mir trotzdem einen Wolf kardiert habe, waren nicht so effektiv wie ich erwartet hatte. Ja okay, besser als meine Hundebürsten allemal. Aber die Wolle ist so verschmutzt. Und ich war viel zu ungeduldig, da halfen auch die Schuhleisten nichts.
Trockenfilzen hat von Anfang an perfekt geklappt, aber wer möchte schon Finken trocken filzen?
Ich schneide den Rasen ja auch nicht mit der Nagelschere.
Ein Schuh wird an einem Stück gestrickt, zusammen genäht und nass gefilzt. Die Wolle ist eigentlich so Teppichwolle, ziemlich hart, bei der ich jetzt so praktisch Russisch Roulette spiele. Je 100g pro Farbe, also 200g insgesamt.
Dann habe ich noch 100g in hellblau, ob das aber für den Rand schön aussieht?
Dabei fällt mir ein, da liegt doch noch so ein angeknüpfter Teppich rum.
Also mein Teil ist fertig. Der Teil, den mein Mann vor Jahren angeknüpft hat......
Ja, ja, wieder so ein UFO. Aber Männer verblüffen doch immer wieder mit ihren kreativen Einlagen.
Es gibt sie also doch.........die handarbeitenden Männer..........man muss sie nur mit der Lupe suchen.